Erster POLYPROBLEM-Report

Keine gemeinsame Agenda in Sicht

Trotz der enormen öffentlichen Aufmerksamkeit für die fortschreitende Umweltbelastung durch Plastikabfälle ist eine globale Agenda zur Lösung des Problems nicht in Sicht. Das ist der kritische Befund des ersten POLYPROBLEM-Reports, den die Röchling Stiftung und das Beratungshaus Wider Sense gemeinsam unter dem Titel POLYPROBLEM veröffentlicht haben.

Kein Tag vergeht ohne große Medienberichte zu Kunststoff in der Umwelt. Mal geht es um spektakuläre Ideen zur Reinigung der Ozeane, mal um neue Erkenntnisse zu Mikroplastik, mal um Aktionen für ein plastikreduziertes Leben. „Viele dieser Initiativen laufen nicht nur nebeneinander her. Teilweise widersprechen sich die Argumentationen und Handlungsansätze auch“, fassen die Autoren zusammen.

Die Publikation stellt die wichtigsten Herausforderungen, Lösungsansätze und Akteure in einem kompakten Überblick zusammen und bietet Orientierung für alle, die sich in dem Themenfeld Kunststoff und Umwelt engagieren möchten. Wer verfolgt welches Ziel? Welche unterschiedlichen Prioritäten gibt es? Und vor allem: Gibt es eine Aussicht auf einen globalen Plan?

Um diese Fragen zu beantworten, haben die Autoren mit internationalen Experten gesprochen. Sie haben die wichtigsten Netzwerke und deren Strategien analysiert und die für das Thema bedeutsamen Informationsquellen transparent zusammengestellt.

POLYPROBLEM hilft allen, die das Plastikproblem ganzheitlich überblicken und daraus eigene Optionen ableiten möchten.

Hier geht es direkt zum Download des aktuellen POLYPROBLEM-Reports.