POLY:Solution Lunch: Zertifikatehandel im Plastiksektor – Geht das?

Der Einsatz von Rezyklaten muss signifikant erhöht werden und sollte sich lohnen! Darüber herrscht Einigkeit. Allerdings wird in naher Zukunft nicht erwartet, dass ein flächendeckender Rezyklateinsatz in allen Produkten und Verpackungen Anwendung findet. Als ein Vorstoß wird derzeit deshalb ein Zertifikatehandel für die Kunststoffproduktion diskutiert. Mithilfe dieses Instrumentes könnte ein mehrheitlich auf Rezyklate setzender Verarbeiter Zertifikate an Unternehmen verkaufen, die aus technischen Gründen gezwungen sind, relativ viel fossile Neuware zu verwenden. Der Wert der Zertifikate würde dabei der tatsächlichen Höhe des Rezyklatpreises entsprechen und lässt dadurch hoffen, das Ungleichgewicht der eingesetzten Rezyklat- und Virgin-Plastik-Mengen zu reduzieren.

Ansgar Schonlau (Maag GmbH) und Dr. Dirk Textor (bvse-Fachverband) arbeiten an einer solchen Idee des Zertifikatehandels für die Kunststoffproduktion und haben mit der Certified Recycled Content CRC GmbH dafür sogar schon zusammen ein Unternehmen gegründet. Ihr Konzept stellten sie in der ersten Ausgabe der neuen POLY:Solution Lunch-Reihe vor. Ob es sich dabei um eine vielversprechende globale Lösung handeln könnte oder nur Wunschtraum bleibt, wurde im Anschluss angeregt mit den Teilnehmenden diskutiert.

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